Unheilbar krank (ME/CFS): Jede Spende schenkt Lisa Hoffnung.

Unheilbar krank (ME/CFS): Jede Spende schenkt Lisa Hoffnung.
Lisa Reinwald

ME/CFS hat zerstört alles: Gesundheit, Job & das schützende Heim verloren.Alles weg!Spendet&gebt Lisa etwas Hoffnung zurück!

42 Spenden
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Bereits gespendet: € 3.210 von 15.000 €

Hilfe für Lisa: Wenn das Leben zur unbezahlbaren Last wird

"Ich kenne das Leid anderer aus 14 Jahren im Krankenhausdienst. Doch niemals hätte ich geglaubt, einmal selbst so tief fallen zu müssen und dabei festzustellen, dass man in unserem System als Schwerkranke oft unsichtbar bleibt.“

(Lisa als Dipl. Krankenschwester)

Lisa (39) aus dem Südburgenland ist eine Frau, die für ihren Beruf lebte. Doch was als Impfkomplikation begann, mündete in einen jahrelangen, zermürbenden Ärztemarathon. Lange Zeit tappten viele Mediziner im Dunkeln, Beschwerden wurden oft bagatellisiert, während Lisas Körper bereits systematisch abbaute. Erst durch die großartige Unterstützung ihrer Hausärztin,sowie der Expertise des Wiener Spezialisten Dr. Stingl herrscht heute traurige Gewissheit: Lisa leidet an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis) – einer neuroimmunologischen Multisystemerkrankung, die ihr Leben zerstört hat.

WICHTIGES UPDATE: Existenzielle Notlage – Lisa hat ihr Zuhause verloren

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir müssen uns heute mit zutiefst erschütternden Nachrichten an euch wenden. Die Situation um Lisa hat sich in den letzten drei Monaten dramatisch zugespitzt. Jede finanzielle und körperliche Bodenkräftigung ist komplett weggebrochen.

Lisa hat ihr geliebtes, geschütztes Zuhause endgültig verloren. Um nicht auf der Straße zu landen, musste sie schwerkrank zu ihrer Mutter ins Weinviertel ziehen. Dieser erzwungene Umzug war eine enorme Belastung für ihre Gesundheit. Zu allem Unglück musste ihr Lebensgefährte mit seiner Selbstständigkeit Insolvenz anmelden – das gemeinsame finanzielle Fundament existiert nicht mehr. Lisa hat unzählige Hilfsorganisationen und Medien angeschrieben, doch es kam bis heute keine einzige Rückmeldung. Ohne das Dach über dem Kopf bei ihrer Mutter stünde sie jetzt sprichwörtlich unter der Brücke.

Auch gesundheitlich ist die Lage akut: Durch den massiven Stress und die aktuelle Juni-Hitze ist Lisa körperlich völlig ausgepumpt. Die Hitze macht es ihr derzeit unmöglich, das Haus überhaupt zu verlassen. Vor zwei Wochen kam es aufgrund der extremen Schwäche zu drei schweren Stürzen innerhalb von nur zwei Tagen. Dabei hat sie sich eine schmerzhafte Rücken- und Schulterprellung zugezogen.

Lisa kämpft an allen Fronten, ist aber am absoluten Limit ihrer Kräfte. Jeder Euro aus dieser Spendenaktion fließt jetzt direkt in ihre existenzielle Absicherung, medizinische Versorgung und die Bewältigung dieser Katastrophe. Bitte teilt diesen Aufruf und helft Lisa, diesen bodenlosen Absturz zu überstehen.

Was bedeutet ME/CFS? Ein Leben im permanenten Systemausfall

ME/CFS ist keine Befindlichkeitsstörung, sondern eine schwere körperliche Behinderung, bei der der gesamte Zellstoffwechsel blockiert ist. Bei Lisa kann der Körper keine Energie mehr produzieren (Mitochondriale Dysfunktion). Es ist, als wäre der Akku nicht nur leer, sondern die Ladefunktion dauerhaft defekt.

Das Leitsymptom ist die Post-Exertional Malaise (PEM), eine krankhafte Belastungsintoleranz:

• Der systemische „Crash“: Jede zu anstrengende Aktivität – kann zu einer massiven Verschlechterung führen. Der Körper reagiert auf Belastung mit einem totalen Zusammenbruch, der sich wie eine schwere Grippe anfühlt und sie oft tagelang in völliger Abgeschottenheit gefangen hält.

• Neurologische Not & Reizüberflutung: Das Gehirn verliert die Fähigkeit, Reize zu verarbeiten. „Brain Fog“ (Gehirnnebel), massive Wortfindungsstörungen und eine extreme Licht- und Geräuschempfindlichkeit machen eine normale Teilhabe  am Leben fast unmöglich.

• Grippeähnlicher Zustand: Sie leidet unter permanenten Muskelschmerzen, geschwollenen Lymphknoten, Halsschmerzen und einer gestörten Temperaturregelung (Fiebergefühl ohne Infekt).

Wenn Nerven zu Feinden werden: Small Fiber Neuropathie (SFN)

Zusätzlich kämpft Lisa gegen die Small Fiber Neuropathie, eine Schädigung der kleinsten Nervenfasern, die Schmerz- und Temperaturreize leiten:

• Körperpflege als Qual: Aufgrund der SFN ist die tägliche Hygiene wie das Duschen kaum noch zu ertragen, da das Wasser heftigste Schmerzreize auf der Haut auslöst.

• Elektrisierende Schmerzen: Ihre Nerven feuern ständig Wahnsignale ab – Lisa leidet unter quälendem „Ameisenlaufen“, stechenden Nadelstichen und plötzlichen, einschießenden Schmerzen, die sich wie elektrische Schläge durch den Körper ziehen.

• Erythromelalgie: Wärme lässt ihre Füße und Hände „verbrennen“. Im Sommer bietet nur der Aufenthalt im kühlen Pool Linderung, da er die überhitzten Nerven beruhigt.

Hidradenitis suppurativa (Hurley II): Ein Leben mit offenen Wunden

Als wäre das nicht genug, leidet Lisa an der schweren Hauterkrankung Hidradenitis suppurativa:

  • Abszesse & Fisteln: Am ganzen Körper bilden sich ständig eiternde Entzündungen, die kaum abheilen.

       • Vernarbungen: Harte          Narbenstränge schränken ihre Mobilität ein und verursachen bei jeder Bewegung Schmerzen.

  • Starke Schmerzen: HS gilt als eine der schmerzhaftesten dermatologischen Erkrankungen.

Kostspielige Behandlung: Die notwendige LAIGHT-Therapie und Spezialverbände müssen komplett privat finanziert werden.

Die bittere Realität: Ein Kampf gegen ein unbezahlbares System

Obwohl die Diagnosen gesichert sind, steht Lisa vor einer finanziellen Mauer. Das System lässt sie im Stich:

Wahlärzte & Therapien: Spezialisierte medizinische Begleitung und Behandlungen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Physikalische Therapie müssen fast komplett selbst getragen werden. Die ÖGK erstattet nur minimale Bruchteile der Honorarnoten.

Material & Alternativen: Verbandsmaterial wird weder in der nötigen Menge noch Qualität bezahlt. Auch alternative und ergänzende Behandlungsmethoden zur Schmerzlinderung sind zu 100 % selbst zu finanzieren.

Das führt uns in eine verzweifelte Lage:

Lisa droht ihr Zuhause im Südburgenland zu verlieren. Dabei ist dieses Haus ihr letzter verbliebene Schutzraum vor der Außenwelt. Besonders ihr Garten ist ihr Heiligtum – er schenkt ihr die einzige Freiheit, Natur und positive Abwechslung, die ihr geblieben ist. Ohne Hilfe bricht diese letzte Säule ihrer Lebensqualität weg.

Warum wir Ihre Hilfe brauchen

Lisa hat jahrelang Leben gerettet. Jetzt kämpft sie – um ihre nackte Existenz und den Erhalt ihres Rückzugsortes. 

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um die medizinische Versorgung zu sichern und zu verhindern, dass Lisa alles verliert.

Jeder Beitrag hilft, damit Lisa nicht im Dunkeln vergessen wird.

Wir danken euch von ganzem Herzen für jede Form der Unterstützung, für jedes Teilen dieses Aufrufs und für euer Mitgefühl in dieser schweren Zeit. Eure Hilfe gibt uns die Kraft, weiterzukämpfen.

Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Georg & Lisa

(Bild vor der Erkrankung)


 

Updates

  • vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Mein Körper befindet sich aktuell im absoluten Ausnahmezustand. Nicht nur der schmerzliche Verlust meines Zuhauses, sondern auch der immense Umzugsstress und der existenzielle Stress haben meine Kräfte in den letzten zwei Wochen bereits komplett aufgezehrt. Der Verlust meiner Eigenständigkeit wiegt schwer, und ich konnte das Haus ohnehin fast nicht mehr verlassen. Die unerbittliche Sommerhitze war nun das traurige i-Tüpfelchen, das mein ME/CFS endgültig zum Einsturz gebracht hat. Sie hüllt mich in heftige Schmerzen und wirft mich in erschöpfende Fieberschübe.

    Der plötzliche Kontrollverlust
    Inmitten dieser extremen Schwäche erlebte ich von Mittwoch bis Freitag eine regelrechte Bruchlandung: Meine Beine verloren völlig den Halt. Für Außenstehende ist das schwer zu verstehen, aber bei ME/CFS führt extreme Hitze und Belastung zu einem massiven Energiemangel in den Zellen und einer gestörten Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Es ist wie ein plötzlicher, unkontrollierbarer Stromausfall in den Beinen. Die Muskeln verlieren von einer Sekunde auf die andere jegliche Grundspannung, sodass man einfach einknickt und diesen Sturz auch mit reinem Willen nicht mehr abfangen kann.

    Gleich dreimal kam ich so zu Fall. Der schlimmste Moment passierte im Badezimmer, als ich heftig nach hinten auf die harten Fliesen und die Badewanne prallte. Instinktiv konnte ich Gott sei Dank noch meinen Kopf schützen, doch in diesem einen, vor Schock erstarrenden Augenblick dachte ich wirklich: Jetzt ist es vorbei. Zurückgeblieben sind quälende Schmerzen in der rechten Schulter und am Rippenbogen.

    Ein Kampf um jeden Schritt
    Der Donnerstag forderte mir schließlich meine allerletzten Reserven ab. Ich musste das Haus für die unaufschiebbaren, wichtigen Termine beim Hausarzt und bei der physikalischen Therapie verlassen. Das Röntgen ein paar Tage später brachte zumindest die Erleichterung, dass nichts gebrochen ist – die schweren Prellungen brennen und schmerzen jedoch unaufhörlich weiter.

  • am 16.05.26

    Das unsichtbare Sterben: Wie Österreichs Gesundheitssystem ME/CFS-Erkrankte im Stich lässt

     

    Myalgische Enzephalomyelitis (ME/CFS) ist eine schwere, chronische und oft unheilbare Multisystemerkrankung. Für die Betroffenen bedeutet sie den Verlust von allem: der Gesundheit, dem Beruf, den sozialen Kontakten und der finanziellen Existenz. Doch der schwerste Schlag kommt oft nicht von der Krankheit selbst, sondern von dem System, das eigentlich schützen sollte. In Österreich stehen schwerkranke Menschen vor dem Nichts – ignoriert vom Staat, nicht gehört von den Behörden und medizinisch unzureichend versorgt.

    Der gemeinsame Nenner: Das kollektive Wegsehen
    Medienberichte zeigen regelmäßig das erschütternde Bild einer Patientengruppe, deren Schicksale hinter verschlossenen Türen stattfinden. Betroffene haben alle denselben gemeinsamen Nenner: Sie werden im Stich gelassen. Das österreichische Gesundheitssystem nimmt es stillschweigend in Kauf, dass chronisch Kranke in ihren eigenen vier Wänden verkümmern. Wer zu schwach ist, um das Bett zu verlassen, existiert für die bürokratischen Mühlen der Sozialversicherung oft nicht mehr.

    Klassenmedizin: Symptomlinderung nur für Wohlhabende
    Besonders bitter ist die Realität für all jene, die neben ihrer schweren körperlichen Einschränkung auch nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen. Da Therapien zur bloßen Symptowlinderung von den gesetzlichen Krankenkassen kaum oder gar nicht übernommen werden, entscheidet das private Vermögen über das Ausmaß des Leidens. Wer sich teure Privatarztbehandlungen, spezialisierte Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel oder pflegerische Unterstützung nicht selbst finanzieren kann, hat keine Chance auf ein erträglicheres Leben. Der Staat schaut weg, während Betroffene ohne Geld schutzlos extremen Schmerzen und schwersten Symptomen ausgeliefert sind.

    Die existenzielle Bedrohung: Mein persönlicher Kampf vor dem Nichts
    Ich bin das direkte Beispiel für dieses systemische Versagen. ME/CFS hat mir alles genommen, was mein Leben ausgemacht hat. Weil der Staat wegschaut und mich komplett ignoriert, stehe ich finanziell und existenziell vor dem absoluten Trümmerhaufen meines Lebens. Unzählige Hilfsorganisationen habe ich verzweifelt angeschrieben – ohne Erfolg. Wenn ich meine Mutter nicht hätte, die mich auffängt und unterstützt, würde ich als schwerkranke Person heute auf der Straße leben. Das System nimmt es eiskalt in Kauf, dass man aufgrund dieser Krankheit sogar sein Zuhause verliert und obdachlos wird.

    Es braucht sofortige Anerkennung und Hilfe
    ME/CFS-Betroffene fordern keine Privilegien, sondern die medizinische und finanzielle Gleichberechtigung, die jedem kranken Menschen zusteht. Es braucht die bedingungslose sozialrechtliche Anerkennung, finanzielle Soforthilfen für Behandlungen und den Aufbau einer flächendeckenden, kassenfinanzierten Versorgungsstruktur. Das Wegsehen muss aufhören – bevor noch mehr Menschen in der Unsichtbarkeit verschwinden

  • am 14.05.26

    https://www.oe24.at/video/healthtalk/me-cfs-wenn-der-koerper-abschaltet-health-talk-mit-isabelle-daniel/679113680
     

     

  • am 14.05.26

    https://www.oe24.at/video/healthtalk/me-cfs-wenn-der-koerper-abschaltet-health-talk-mit-isabelle-daniel/679113680
     

     

  • am 01.04.26
  • am 26.03.26

    Ein riesen großes Dankeschön an das Gasthaus und Greißlerei Ebner 7423 Pinkafeld für die Aktion… 🥰❤️

    Kommt vorbei 

  • am 04.03.26

    Ein weiteres Jahr Berufsunfähigkeit bewilligt 

    Stell Dir mal vor:

    Du hattest ein wundervolles Leben, bevor MEICFS kam. Alles, was Du wolltest, war ein langes und gesundes Leben. Und dann ist diese Realität weg und Du willst einfach nur zurück.

    Du bist gefangen in einem Körper, der kaum lebensfähig ist.

    Alles über MEICFS im Buch:

    www.mecfsbuch.de

    #mecfs #cfs #longcovid

    #postcovid #lamHere

  • am 23.01.26

    Und wieder war so ein schei*** crash Tag, extreme Schmerzen, Fieber, extreme Gliederschmerzen, Kämpfe , extremes Zittern , Konzentrationsprobleme , extrem Kopfschmerzen u.v.m  etc .....

     

    Die Infusion hilft wenigstens ein wenig dass der Körper gepusht wird und dass die Schmerzen etwas gelindert werden.

     

    @mecfs Das Monster danach: me/cfs, das Chronische Fatigue Syndrom MECFS Portal

  • am 03.01.26

    Die ärztlichen Befunde mit den Diagnosen, dass ich die Krankheiten wirklich habe

Gestartet am 12.12.25
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Spendenaktion organisiert von:

Lisa Reinwald

Lisa Reinwald

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  • Anonym € 10,00

    ✌🏻

    vor 2 Wochen, 4 Tagen
  • Anonym € 50,00

    Gute Besserung!

    am 18.04.26
  • Anonym € 50,00

    wünschen Dir und deiner Familie viel Kraft

    am 08.04.26
  • Anonym € 50,00
    am 03.04.26
  • Anonym € 20,00
    am 25.03.26
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Gestartet am 12.12.25
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