Lungenkrebs mit Hirnmetastasen und Schlaganfall

Lungenkrebs mit Hirnmetastasen und Schlaganfall
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Private Rehabilitation, Begleichung der laufenden Rechnungen und Haarverlängerung.

Hallo, ich heiße Joanna und bin 42 Jahre alt.
Ein Jahr ist vergangen, seit unser Leben plötzlich stillstand.

Vor einem Jahr hätte ich niemals gedacht, dass ich heute hier stehen und fremde Menschen um Hilfe bitten würde.

Am 7. Oktober 2025, an einem wunderschönen Sonntagnachmittag, war ich auf dem Weg nach Hause von der Arbeit. Ein betrunkener Autofahrer verursachte einen schweren Unfall und fuhr in mich hinein.

Durch den Unfall hatte ich glücklicherweise zunächst keine schweren Verletzungen, außer einer Verletzung der Halswirbelsäule. Doch die Untersuchungen und ein MRT sollten mein Leben für immer verändern.

Dabei wurde ein Tumor in meiner linken Lunge entdeckt.

Kurz danach fuhren wir noch mit Freunden in den Urlaub. Wir versuchten, trotz allem schöne Momente zu erleben. Mein Partner machte mir im Urlaub sogar einen Heiratsantrag. Wir waren glücklich und voller Hoffnung und begannen nach unserer Rückkehr, unsere Hochzeit zu planen.

Doch dann kam die Diagnose, die uns den Boden unter den Füßen wegzog:

Bösartiger Lungenkrebs.

Und als wäre das nicht schon genug gewesen, erlitt ich kurz darauf einen Schlaganfall mit einer Lähmung der linken Körperhälfte.

Von einem Tag auf den anderen konnte ich mein eigenes Leben nicht mehr alleine bewältigen. Ich konnte mich nicht selbst anziehen, nicht alleine zur Toilette gehen und mir kein Essen machen.

Mein Partner musste seine Arbeit aufgeben, um bei mir zu bleiben und mich zu versorgen.

Seitdem ist er an meiner Seite.

Es folgte eine lange und schwere Zeit mit Chemotherapie und Bestrahlungen.

Zum Glück hat die Chemotherapie sehr gut angeschlagen und der Tumor in meiner linken Lunge ist verschwunden.

Anschließend bekam ich 30 Bestrahlungen im Brustbereich, die vorsorglich durchgeführt wurden.

Doch bevor ich mit der geplanten prophylaktischen Bestrahlung des Kopfes beginnen konnte, zeigten weitere Untersuchungen leider, dass sich der Krebs bereits in das Gehirn ausgebreitet hatte und dort eine Metastase festgestellt wurde.

Damit begann für mich eine weitere schwere Phase meiner Behandlung: die Bestrahlung des Kopfes.

Diese Behandlung war für mich körperlich und seelisch besonders belastend. Ich hatte starken Druck im Kopf, Schwellungen, Übelkeit und keinen Appetit. Dazu kamen epileptische Anfälle.

Und nun erlebe ich etwas, das mich emotional ebenfalls sehr belastet.

Ich verliere zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres meine Haare.

Nach der ersten Chemotherapie hatte ich bereits meine Haare verloren. Jetzt verliere ich sie durch die erneute Bestrahlung wieder.

Für viele Menschen mögen Haare vielleicht nur äußerlich erscheinen. Für mich sind sie nach allem, was passiert ist, etwas sehr Persönliches geworden.

Zweimal innerhalb eines Jahres die eigenen Haare zu verlieren, ist für mich ein unglaublich traumatisches Erlebnis.

Ein Teil der Spenden würde mir deshalb auch helfen, mir eine Haarverlängerung bzw. einen Haarersatz leisten zu können. Nicht aus Eitelkeit, sondern weil mir das helfen würde, mich wieder ein kleines Stück wie ich selbst zu fühlen und mit dieser für mich sehr schweren Situation besser umzugehen.

Aber es gibt noch etwas, das für meine Zukunft besonders wichtig ist:

Ich möchte unbedingt wieder arbeiten.

Ich möchte mein eigenes Leben zurückbekommen und wieder für andere Menschen da sein können – so wie ich es früher immer getan habe.

Doch nach meinem Schlaganfall ist meine linke Hand noch immer nicht so beweglich und belastbar, wie sie sein müsste. Deshalb bin ich momentan noch nicht in der Lage, wieder in meinem Beruf zu arbeiten.

Ich möchte meine Genesung deshalb so gut wie möglich unterstützen und würde einen Teil der Spenden auch gerne für zusätzliche private Rehabilitation und gezielte Therapien verwenden. Diese sollen mir helfen, meine Hand und meine körperlichen Fähigkeiten möglichst vollständig wiederzuerlangen, damit ich hoffentlich bald wieder arbeiten kann.

Für mich bedeutet Rehabilitation nicht einfach nur, mich besser zu fühlen.

Sie bedeutet für mich die Chance, mein selbstständiges Leben zurückzubekommen und wieder arbeiten zu können.

Auch heute kann ich noch nicht alleine zu Hause bleiben. Mein Partner muss weiterhin bei mir sein und sich um mich kümmern. Deshalb kann er bis heute nicht normal arbeiten.

Das Schlimmste daran ist für mich, dass ich mein ganzes Leben lang diejenige war, die anderen geholfen hat.

Ich arbeite in der Intensivpflege. Ich habe viele Jahre damit verbracht, Menschen zu versorgen, ihnen in schwierigen Situationen beizustehen und für andere da zu sein.

Ich war immer diejenige, die geholfen hat.

Und plötzlich bin ich selbst diejenige, die Hilfe braucht.

Das ist für mich unglaublich schwer zu akzeptieren.

Wir haben lange versucht, alles alleine zu schaffen. Unsere Ersparnisse sind jedoch inzwischen fast vollständig aufgebraucht.

Dann kam auch noch ein weiterer Schicksalsschlag: Unsere kleine Hündin musste dringend operiert werden. Ohne die Operation hätte sie wahrscheinlich nicht überlebt. Für ihre lebensrettende Operation mussten wir 4.400 Euro bezahlen.

Heute stehen wir finanziell mit dem Rücken zur Wand.

Ich bekomme derzeit Krankengeld. Mein Partner kann weiterhin nicht normal arbeiten, weil ich ihn brauche. Gleichzeitig laufen unsere täglichen Kosten und Rechnungen weiter.

Ich hoffe, dass ich ungefähr noch einen Monat brauche, um mich gesundheitlich weiter zu stabilisieren und meine Medikamente richtig einzustellen, damit ich hoffentlich bald wieder arbeiten kann.

Bis dahin brauchen wir eure Hilfe.

Die Spenden würden uns dabei helfen, unsere laufenden Rechnungen und Lebenshaltungskosten zu bezahlen, zusätzliche Rehabilitation zu ermöglichen und mir bei den Kosten für einen Haarersatz bzw. eine Haarverlängerung zu helfen.

Ich hätte niemals gedacht, dass ich einmal fremde Menschen um Unterstützung bitten würde. Es fällt mir unglaublich schwer, diese Worte zu schreiben.

Aber manchmal bringt das Leben einen Menschen an einen Punkt, an dem man nicht mehr alleine weiterkommt.

Wenn ihr uns mit einer kleinen Spende helfen könnt, sind wir von ganzem Herzen dankbar. Jeder Euro hilft uns, diese schwere Zeit zu überbrücken und Schritt für Schritt wieder auf die Beine zu kommen.

Wenn ihr selbst nicht spenden könnt, hilft uns auch das Teilen unserer Geschichte sehr.

Ich habe gelernt, dass sich das Leben innerhalb weniger Sekunden komplett verändern kann.

Und ich habe in diesem vergangenen Jahr etwas verstanden, das ich früher vielleicht anders gesehen habe:

Gesundheit ist das Wertvollste, was wir besitzen. Alles andere kann warten.

Von Herzen danke ich jedem Menschen, der uns unterstützt, unsere Geschichte teilt oder einfach an uns denkt.

Ich wünsche euch und euren Familien von ganzem Herzen nur eines:

Bleibt gesund. ❤️

Denn heute weiß ich mehr denn je

Nichts ist wichtiger als Gesundheit.


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