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0 % Plattformgebühren klingt kostenlos, aber wer zahlt am Ende die Rechnung?

Manche Crowdfunding-Plattformen verlangen keine Plattformgebühren, bitten Spender aber beim Bezahlen um einen zusätzlichen Beitrag. Das nennt man das Trinkgeld-Modell. Hier erfährst du, warum wir uns bewusst dagegen entschieden haben.

Online Geld zu sammeln sollte einfach und klar sein. Für die Person, die eine Aktion startet, aber genauso für die Person, die spenden möchte.

Trotzdem arbeiten manche Crowdfunding-Plattformen mit einem Modell, bei dem der Organisator keine Plattformgebühren zahlt, während Spender beim Bezahlen gebeten werden, zusätzlich einen Beitrag an die Plattform zu geben. Das nennt man das Trinkgeld-Modell.

Auf den ersten Blick klingt das attraktiv. Eine Aktion mit 0 % Plattformgebühren zu starten, wirkt schließlich kostenlos. Aber am Ende müssen die Kosten einer Crowdfunding-Plattform irgendwo bezahlt werden.

Deshalb entscheiden wir uns bei Spendenaktion bewusst für ein anderes Modell. Wir machen vorab klar, welche Kosten es gibt, und bitten Spender nicht, beim Bezahlen noch ein zusätzliches Trinkgeld für Spendenaktion zu geben.

1Ein Spender kommt, um deine Aktion zu unterstützen

Wer auf einer Spendenseite landet, hat meistens ein klares Ziel: einer Person, einer Familie, einem Verein, einer Stiftung oder einer Initiative zu helfen. Der Spender wählt einen Betrag und erwartet, dass der Spendenprozess danach so einfach wie möglich verläuft.

Wenn kurz vor Abschluss der Zahlung plötzlich gefragt wird, ob er zusätzlich einen Beitrag an die Plattform geben möchte, verändert das diesen Moment. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich von der Aktion, für die jemand geben wollte, hin zur Finanzierung der Plattform selbst.

Das kann verwirrend oder störend wirken. Der Geber wollte zum Beispiel 25 € an eine Aktion spenden und wird anschließend gefragt, wie viel er der Plattform zusätzlich geben möchte. Für manche Spender fühlt sich das einfach wie eine zweite Bitte um Geld an.

Wir finden, der Moment des Spendens sollte sich so weit wie möglich um eine Sache drehen: die Aktion, die jemand unterstützen möchte.

Grundsatz von Spendenaktion

2Weniger Wahlmöglichkeiten machen das Spenden einfacher

Jeder zusätzliche Schritt bei einer Online-Zahlung kann für Zögern sorgen.

Wie viel möchte ich spenden? Welche Zahlungsmethode nutze ich? Möchte ich meinen Namen zeigen? Und dann noch: Wie viel möchte ich zusätzlich an die Plattform geben? Je mehr Entscheidungen jemand treffen muss, desto größer die Gefahr, dass der Spendenprozess unnötig kompliziert wird.

Eine zusätzliche Trinkgeld-Wahl sorgt außerdem für Zweifel. Gebe ich 5 %, 10 %, 15 % oder gar nichts? Und fühlt sich null wählen überhaupt sozial akzeptiert an, wenn die Plattform bereits einen höheren Prozentsatz vorschlägt? Genau diese Art von Reibung möchte man in einem Spendenprozess lieber vermeiden.

Deshalb halten wir es bei Spendenaktion lieber klar. Du wählst den Betrag, den du der Aktion geben möchtest, und zahlst diesen Betrag. Es erscheint keine weitere Aufforderung, Spendenaktion zusätzlich finanziell zu unterstützen.

30 % Plattformgebühren bedeutet nicht automatisch kostenlos

Das ist vielleicht der wichtigste Punkt.

Wenn eine Crowdfunding-Plattform mit 0 % Plattformgebühren wirbt, bedeutet das nicht automatisch, dass die Nutzung der Plattform nichts kostet. Die Kosten verschieben sich lediglich. Beim Trinkgeld-Modell landen sie beim Spender, der beim Bezahlen um einen zusätzlichen Beitrag an die Plattform gebeten wird.

Das macht 0 % vor allem zu einer attraktiven Marketingzahl, aber nicht unbedingt zu einem kostenlosen Modell. Schau dir deshalb immer das gesamte Geschäftsmodell an. Frag dich zum Beispiel:

  1. Werden Transaktionskosten berechnet?

  2. Wird beim Spenden um einen zusätzlichen Beitrag gebeten?

  3. Ist dieser Beitrag standardmäßig eingestellt?

  4. Kann der Spender ihn einfach anpassen oder entfernen?

  5. Ist klar, welcher Teil an die Aktion geht und welcher an die Plattform?

Erst wenn du den gesamten Bezahlvorgang betrachtest, kannst du Crowdfunding-Plattformen fair miteinander vergleichen.

4Keine Überraschung beim Bezahlen

Transparenz ist bei jeder Online-Zahlung wichtig. Ein Spender sollte wissen, wie viel er zahlt und wofür.

Bei manchen Trinkgeld-Modellen wird bereits ein vorgeschlagener Beitrag an die Plattform angezeigt. Das kann dazu führen, dass ein Spender nicht sofort merkt, dass ein Teil des Gesamtbetrags nicht für die Aktion, sondern für die Plattform bestimmt ist.

Wenn jemand erst im Nachhinein entdeckt, dass mehr abgebucht wurde als erwartet, kann das ein Gefühl der Täuschung hinterlassen. Das kann wiederum zu Ärger, Rückerstattungsanfragen oder sogar zur vollständigen Rückabwicklung der Spende führen.

Wenn du 50 € an eine Aktion spenden möchtest, sollte klar sein, was du spendest und welche Kosten mit der Nutzung der Plattform verbunden sind. Keine Überraschung beim Bezahlen.

5Wo landet mein Geld eigentlich?

Crowdfunding kennt verschiedene Arten von Kosten. Es gibt Kosten für die Plattform selbst und Kosten für die Zahlungsabwicklung durch Zahlungsdienstleister. Für einen Spender ist dieser Unterschied nicht immer selbstverständlich.

Wenn zusätzlich um ein Trinkgeld gebeten wird, kann noch mehr Unklarheit entstehen. Ein Geber könnte zum Beispiel denken, dass dieser zusätzliche Beitrag auch an den Organisator geht, während er in Wirklichkeit für die Plattform bestimmt ist. Das kann das Vertrauen schädigen.

Ein transparentes Kostenmodell verhindert diese Verwirrung. Deshalb machen wir bei Spendenaktion deutlich, wie unsere Gebühren aufgebaut sind und wofür die Kosten verwendet werden.

6Auch für den Organisator ist Klarheit wichtig

Wenn du eine Spendenaktion startest, bittest du oft Menschen aus deinem eigenen Umfeld um Hilfe. Du teilst deine Aktion mit Familie, Freunden, Kollegen, Nachbarn und anderen Menschen, die du kennst. Gerade deshalb möchtest du, dass ihre Erfahrung mit dem Spenden angenehm und vertrauenswürdig ist.

Eine unerwartete Bitte um einen zusätzlichen Beitrag an die Plattform kann auch auf deine Aktion zurückfallen. Du hast schließlich die Plattform gewählt, auf der Menschen gebeten werden zu spenden.

Wenn Freunde oder Familie das Gefühl bekommen, dass am Ende des Spendenprozesses noch einmal bei ihnen angeklopft wird, kann sich das unangenehm anfühlen. Im schlimmsten Fall wirkt es, als hättest du eine Plattform gewählt, die dein Netzwerk ausnutzen will, während du eigentlich eine kostenlose Lösung wählen wolltest.

Dieses Risiko möchten wir bei Spendenaktion vermeiden. Der Spender unterstützt deine Aktion. Spendenaktion ermöglicht diesen Prozess.

7Eine Crowdfunding-Plattform kostet nun mal Geld

Eine professionelle Crowdfunding-Plattform zu betreiben kostet Geld. Denk zum Beispiel an:

  • technische Infrastruktur
  • Sicherheit
  • Zahlungsabwicklung
  • Kundenservice
  • Weiterentwicklung der Plattform
  • Verwaltung
  • Auszahlungen
  • Unterstützung für Organisatoren

Eine Plattform, die 0 % Plattformgebühren verspricht, muss diese Kosten also auf andere Weise finanzieren. Das Trinkgeld-Modell ist eine Möglichkeit dafür.

Wir bei Spendenaktion wählen einen anderen Ansatz. Wir kommunizieren unsere Kosten vorab und rechnen sie nach unserem regulären Gebührenmodell ab. Dadurch müssen wir beim Spenden nicht noch einmal beim Geber um einen zusätzlichen Beitrag bitten. Das finden wir sowohl für den Organisator als auch für den Spender klarer.

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Bei Spendenaktion zahlst du nichts, um zu starten. Kosten werden erst einbehalten, wenn tatsächlich gespendet wird, ohne verstecktes Trinkgeld beim Bezahlen.

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Kein zusätzliches Trinkgeld, dafür klare Kosten

Wir glauben, dass Transparenz wichtiger ist als ein attraktiver Prozentsatz oben auf einer Preisseite. Deshalb machen wir Organisatoren und Spendern vorab klar, wie Spendenaktion bezahlt wird.

Eine Aktion zu starten ist kostenlos. Kosten werden erst einbehalten, wenn tatsächlich gespendet wird. Bei uns muss der Spender nach der Wahl seines Spendenbetrags nicht auch noch entscheiden, wie viel er Spendenaktion geben möchte.

Kein voreingestelltes Trinkgeld. Keine zusätzliche Wahl am Ende der Zahlung. Keine Überraschung beim Bezahlen.

So bleibt das Spendenerlebnis auf das Wesentliche fokussiert: Menschen, die anderen Menschen, gemeinnützigen Organisationen und Initiativen helfen wollen. Für uns ist das eine bewusste Entscheidung.

Kosten und Gebühren Trinkgeld-Modell Transparenz
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