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  • am 18.05.26

    Hallo liebe Spender und Interessierte,
    ich möchte wieder aus Gambia berichten.
    Zur Zeit ruhen die Bauarbeiten, weil gerade keine Spenden eingehen, aber das ist manchmal so und das kennen so manche Bauherren hier in Deutschland auch...
    Buba hat hin und wieder eine Anstellung als Tagelöhner, das freut mich sehr.
    Dennoch kommen ihn ihm immer wieder Gedanken hoch nach Deutschland zu kommen. Viel hab ich ihn darüber aufgeklärt, dass die Chancen sehr gering sind, dauerhaft hier zu leben und zu arbeiten. Die Voraussetzungen sind sehr schlecht: keine Deutschkenntnisse, kein Schulabschluss. Dies sind Voraussetzungen für einen Visumantrag. Gestern habe ich ihn das noch einmal ausführlich dargestellt. Ich hoffe und bete, dass er es verstanden hat. Ich habe ihm erzählt, dass er sich auf das Hausprojekt und seine Arbeit konzentrieren soll, das macht am meisten Sinn.
    Ja, das Leben ist hart in Gambia, aber er kann nur dort einen Unterschied machen.
    Ich bin guter Hoffnung, dass der Hausbau bald fortgesetzt werden kann und somit wieder seine Motivation steigt, vor Ort zu investieren.
    Ich bitte Euch daher weiterhin Buba, seine Familie ins Gebet einzuschließen und wem es möglich ist eine Spende zu überweisen. Vielleicht schaffen wir, dass bis Ende Juni alle Maurerarbeiten fertig werden. Denn dann beginnt die Regenzeit.

    zur Familie:
    Fatou macht weiter ihre Ausbildung (Training) im Hotelerie- und Gaststättengewerbe.
    Der Mutter geht es mal gut, aber oft ist sie sehr schwach. Leider trägt die Lebensweise und einseitige Ernährung nicht gerade dazu bei, dass sie gesund wird. Die ärztliche Behandlung ist ja sowieso schwierig.... 
     

    Soweit erstmal von mir und der Familie Trawally. Wer weitere Fragen hat, der darf sich gerne melden.... 

  • am 02.04.26
    wände fast fertig wand fast fertig 2 mama ist krank wände fast fertig 1

    Update 2.4.26

     

    Sicher wartet ihr schon auf ein neues Update, hier kommt es:

    Es gibt ein paar gute Nachrichten und auch wieder schlechte. Wie an den Bildern zu sehen ist, geht sind die Wände des Hauses mit den einzelnen Zwischenwänden zu 2/3 fertig. Zum Teil ist auch schon der Boden aufgefüllt worden. Dank der Spenden konnten die Arbeiter viel schaffen. Nun ist erst einmal alles, was an Spenden eingegangen ist, verbaut worden. Buba schätzt, dass die Fertigstellung noch ca. 10.000€ kosten wird. Eine riesige Summe.
    Buba hat auch jetzt wieder für längerfristig eine eigene Anstellung als Tagelöhner bei einem ähnlichen Projekt (Hausbau) Somit kommt ein wenig (ca. 5€ pro Tag) Geld rein.

    Den Familienmitglieder (außer der Mutter) geht es gut.
    Und nun die schlechte Nachricht: Bei der Mutter wurde eine Krankheit festgestellt: Metabolisches Syndrom. Das ist eine Kombination von Bauchfettunverträglichkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und gestörten Blutzucker. Also eine sehr ungünstige Mischung. Nach mehreren Untersuchungen ist klar, dass eine Behandlung schwierig ist, insbesondere in Gambia. Am Anfang stand eine Behandlung im Ausland (Türkei, Indien...) zur Debatte. Aber 20.000€ sind undenkbar. Im benachbarten Dakar (Senegal) gibt es auch keine wirlichen Chancen.... eine Privatklinik in Gambia ist noch denkbar, aber auch diese für normale Personen unbezahlbar.
    Da kann man "nur" die Hände falten und alles in Gottes Hand legen.

    Das Leben, der Alltag in Gambia bleibt oft ein Kampf, den wir uns im reichen Deutschland (natürlich haben wir auch viele Probleme) kaum vorstellen können. Kaum ist ein Problem behoben oder angegangen, tut sich ein nächstes auf. Man kann sagen: ein Fass ohne Boden. Vielleicht stellt sich mancher die Frage: Hat es einen Sinn weiter zu investieren in die Familie? Ist das auf Dauer leistbar?
    Ja, ich denke auch oft daran, wie das gut gelingen kann.
    Auch wenn es nur ein kleiner Tropfen ist, für diese Famile Trawally macht es einen Unterschied. Ohne fremde Hilfe wäre das Leben die Hölle (so hat es Buba einmal gesagt).
    Ich muss an die Geschichte mit den Mann denken, der den einen von tausenden Seesternen wieder ins Meer trägt. Genau für diesen einen macht es einen Unterschied - er überlebt.

    Wem es weiter ein Anliegen ist, der darf gerne für Buba und seine Familie beten und natürlich auch spenden.

    Allen ein herzliches DANKESCHÖN und schon mal ein gesegnetes Osterfest.
    Micha 

  • am 15.02.26
    mauern der ersten steine

    UPDATE 15.2.26

    Es geht voran auf der Baustelle!!!! Dank einer großen Spende wurde Vieles in kurzer Zeit möglich:  die Bewehrung wurde hergestellt, es konnte der entsprechende Sand, Zement besorgt und das Fundament gegossen werden. Erwähnen muss man, dass beim Beton alles mit der Hand (Schaufel) gemischt wird. Einen Mischer oder gar LKW mit Beton gibt es nicht oder wäre unbezahlbar.  Dazu wurden noch Steine mit einem anderen Maß gegossen (etwas größer als die bisherigen). Diese kommen dann als erstes auf das gegossene Fundament. 
    Buba hat einige Helfer dazu, die natürlich auch ihren Tageslohn bekommen und dazu die leibliche Versorgung.
    Das bisher besorgte Material hat er beim Nachbarn oder in den Shops untergebracht. Auf der Baustelle wäre das zu unsicher. 
    Ali, Bubas jüngerer Bruder, hilft auch mit. 
    Die ganze Familie ist glücklich, dass es jetzt gut vorangeht!
    An einem Tag konnten schon viele Steine vermauert werden. 

    Die bisher hergestellten Steine, die auf der Baustelle lagern, sollten für das ganze Haus genügen. 
    Natürlich muss immer wieder Mörtel (Sand, Zement) zum Vermauern besorgt werden. 
    Buba musste auch ein defektes altes Ölfass aus Metall, was als Wasservorrat dient, austauschen. Er hat von irgendjemand zwei Plastikfässer bekommen. Natürlich lassen sich die Verkäufer das gut bezahlen (2 gebrauchte für ca. 90€!). Aber Buba hatte keine andere Wahl, er braucht die Fässer und der Verkäufer war der Einzige in der Umgebung, der solche hatte…
    Dann musste er auch wieder einen Transport organisieren um die Fässer zur Baustelle zu bekommen. 

    Ja, es ist viel Organisation nötig, damit das Bauvorhaben gut gelingt: Absprachen mit Konstrukteur, Helfer anheuern, Materialtransport organisieren, Lagern von Material etc. Das ist eine große Herausforderung! 

    Ich hoffe, dass Buba jetzt von seinem Plan nach Deutschland zu kommen, um hier zu arbeiten, abrückt. Es ist nach wie vor eine kaum realisierbare Idee…

    Buba ist auf jeden Fall sehr dankbar für alle Spenden!!!
    Natürlich darf gerne weiter gespendet werden, damit das Haus bald fertig wird…

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