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  • am 29.04.25

    Hallo liebe Hasenkopffreunde!

    Vielen lieben Dank  für eure Unterstützung! 

    In diesem Monat war der Bebauungsplan Hasenkopf als Vorentwurf in Offenlage - wir haben dazu offiziell Stellung bezogen gegenüber der Stadtplanung, so wie eine Vielzahl von Privatpersonen ebenfalls. Ihr könnte sie lesen auf unserer Homepage: www.wirsindhasenkopf.de.
    Diese Baupläne dürfen nicht kommen, dagegen kämpfen wir seit nunmehr vielen Jahren und sind optimistisch, dass wir sie mit vereinten Kräften verhindern können. Bitte unterstützt uns auch weiter so wunderbar bei unserer Arbeit - wir werden immer mehr! Vielen Dank dafür!

    Eure Hasenköpfe

     

     

  • am 10.04.25

    https://www.instagram.com/hasenkopf.marburg/

  • am 10.04.25

    PRESSEMITTEILUNG DER BI WIRSINDHASENKOPF 

    ZUR OBR-SITZUNG 3. April 2025 mit Offenlage des Vorentwurfs zum B-Plan Hasenkopf und Vorstellung des Verkehrsgutachtens Ockershausen

    Anlässlich der Offenlage des B-Plan-Vorentwurfs in der OBR-Sitzung am 3. April 2025 in der Wolffschen Stiftung (Ockershausen) bezieht der Bürgerzusammenschluss gegen die Baupläne auf dem Hasenkopf wie folgt Stellung:

    Die Baupläne am Hasenkopf sind in ihrer Gesamtheit abzulehnen und bieten keinerlei positive Aspekte für unseren Ortsteil. Sie würden Ockershausen infolge des veranschlagten zusätzlichen, erschreckend hohen Verkehrsaufkommens in unzumutbarer Weise belasten und unsere Lebensqualität weiter verschlechtern. Für unseren Ortsteil würde die Realisierung dieses monströsen Vorhabens nur Nachteile bringen.  

    • Schon zu Beginn des Beteiligungsprozesses / MOVE35 hatten wir darauf hingewiesen,

    dass die geplanten 900 Neubewohner auf dem Hasenkopf zu einer inakzeptabel

    hohen, zusätzlichen Verkehrsbelastung für Ockershausen und den Stadtwald führen

    würden - angesichts der Topografie ist es leider sehr wahrscheinlich, dass die meisten

    von ihnen ein eigenes Auto besitzen würden. hinzu kämen noch der Besucherverkehr, der Lieferverkehr und das gesamte Verkehrsaufkommen infolge der zusätzlich am Hasenkopf geplanten Ansiedlung von verschiedenartigem Gewerbe. Diese Entwicklung ist absolut indiskutabel, da die Verkehrszahlen auch ohne Hasenkopfbebauung seit den letzten Zählungen massiv weiter gestiegen sind und weiter steigen werden, nicht nur infolge des momentan erfolgenden Wohnungsbaus im Bereich Siedlung/Stadtwald, sondern vor allem auch wegen des massiven weiteren Ausbaus des Pharmastandorts Görzhausen 3, 4 (und 5?), der in vollem Gange ist.  

    • Die vom OBR geforderte Verkehrsberuhigung für Ockershausen ist ganz offensichtlich „nicht umsetzbar“ und wird daher nicht kommen. Statt dessen plant die Stadt entgegen aller Zusicherungen[1] weiter mit dem Ausbau bzw. der Asphaltierung der Alten Weinstraße, deren nachhaltiger und wirkungsvoller Schutz ebenfalls zu den Bedingungen zählte, die der Ortsbeirat an seine Zustimmung zu den Bauplänen geknüpft hatte. Diese Zustimmung erweist sich nun leider als folgenschwerer Fehler, mit negativen Konsequenzen für alle Einwohnerinnen und Einwohner Ockershausens. Gab es jemals überhaupt so etwas wie einen Rückhalt in der Bevölkerung für die Baupläne Hasenkopf, so hat sich dieser mittlerweile vollends in Luft aufgelöst – die jüngsten Aussagen in der letzten OBR Sitzung vom 03.04.2025 lassen darauf schließen, dass selbst der OBR den Rückhalt des Bauvorhabens in der Bevölkerung weiter schwinden sieht.
    • Dass es bei der jetzt geplanten Bebauung nicht bleiben wird und die einmal geöffneten Baufenster ausgeweitet werden, liegt in der Natur der Sache – es ist die Regel, dass einmal realisierte Quartiere sich ausweiten, was auch bequem scheibchenweise erfolgen kann, und dann auch ganz ohne Beteiligung des Regierungspräsidiums. Erster Hinweis: Auf den Nordhasenkopf wollen die Stadtwerke zeitnah schon jetzt (!) einen 14 Meter langen Betonklotz hochziehen, der das nicht einmal halb so große Gasdruckregelwerk samt Blockheizkraftwerk Dreilinden ersetzen soll. Hier soll zusätzlich landwirtschafte Fläche im Außenbereich mitten in diesem empfindlichen Landschaftsbild des Marburger Rücken großzügig versiegelt werden – samt Zufahrtsstraße und Parkplätzen (die das noch im Betrieb befindliche Werk bei Dreilinden übrigens nicht benötig). Alternativstandorte wurden scheinbar nicht einmal geprüft, obgleich einen Steinwurf entfernt reichlich versiegelte Fläche auf dem ehemaligen Bundeswehrstandort zur Verfügung steht, wo die alten Baracken vor sich hingammeln – die Gasleitung verläuft nach unseren Informationen auch dort entlang. Statt dessen will man unseren Landwirten, die uns ernähren und den Boden am Hasenkopf seit Generationen bewirtschaften, weitere Fläche wegnehmen.
    • Die neusten naturschutzfachlichen Kartierungen für den Heiligen Grund direkt neben dem geplanten Baugebiet belegen dessen hessenweit einzigartiges Artenvorkommen mit hoher Schutzwürdigkeit. Schon jetzt muss der Heilige Grund einen immer weiter steigenden Freizeitdruck verkraften, der jedes Jahr stärker ausufert und unreguliert beträchtlichen Schaden anrichtet, wie die OBR-Sitzung im März 25 aufzeigte. Kommt die Bebauung am Hasenkopf, wird der Heiligen Grund dies nicht unbeschadet überstehen und zum reinen Freizeitpark degradiert werden. Dies darf nicht geschehen! Die Sicherstellung des nachhaltiges Schutzes vom Heiligen Grund war auch eine der Bedingungen des Ortsbeirats.

    Aus all diesen Gründen beabsichtigen wir, der Bürgerzusammenschluss WirsindHasenkopf, weiter mit allen Mitteln und all unserer Kraft gegen diese zerstörerischen Baupläne der Stadt Marburg vorzugehen. Unterstützen Sie uns bitte und helfen Sie uns bei unserer Arbeit für unseren Ortsteil, damit das herrliche Gebiet am Hasenkopf und der Weinstraße weiterhin uns allen gehört und nicht zerstört wird.

    Vielen Dank!

    www.wirsindhasenkopf.de


     

    [1] Vergleiche PM der Stadt Marburg vom 15. Februar 24: „Radverkehrsplanung in Marburg - 

    Kopatz: „Asphaltierung der Alten Weinstraße ist ein Phantom“.

     

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